Inspiration zum Welttag der Poesie
Es beginnt einfach.
Mit einer Feder oder einem Stift und einem leeren Blatt Papier.
Und mit einem Gedanken, der schon lange im Herzen wohnt.
Am Welttag der Poesie erinnern wir uns daran, dass Worte Türen öffnen. Sie verbinden und sind heilsam, denn beim Schreiben begegnen wir uns selbst und ordnen unser inneres Chaos.
Was denke ich gerade? Wie geht es mir? Was fühle ich?
Einfache Fragen: und doch kommt es vor, dass ich darauf keine Antworten parat habe.
Dann schreibe ich und bin oft überrascht über all das, was sich da Schwarz auf Weiss entwickelt. Ich begegne mir selbst. Meinen innersten Gedanken und Gefühlen.
Es ist, wie wenn ich mit einer Lupe in mich selbst hineinschaue und mich selbst lese.
Eine einzige ehrliche Zeile kann plötzlich Licht ins Dunkel tragen. Vielleicht liegt darin die stille Magie der Poesie: Sie gibt dem Unsichtbaren eine Form und dem Ungesagten einen Raum.
Was der Welttag der Poesie feiert
Der Welttag der Poesie, 1999 von der UNESCO ins Leben gerufen, fordert uns auf, die Kraft der Sprache zu würdigen und die Vielfalt poetischer Stimmen weltweit sichtbar zu machen.
Doch Poesie ist nicht nur etwas für Dichterinnen und Dichter. Sie lebt und wirkt überall dort, wo Menschen Worte finden für das, was sie bewegt.
In einem Tagebuch oder einem Brief, der nie abgeschickt wird.
In einem Gedicht, das mitten in einer schlaflosen Nacht entsteht.
Poesie ist die Sprache des Herzens. Und für mich auch ein Weg zur inneren Heilung.
Warum Schreiben heilt
Die Teilnehmer meiner Live oder Online-Schreibwerkstatt erleben intuitiv, was die Psychologie bestätigt: Schreiben ist heilsam.
„Oh hat das gut getan.“ höre ich ganz oft in der Schlussrunde.
Wenn wir schreiben, geschieht etwas Bemerkenswertes:
- Gedanken, die kreisen, finden eine Struktur.
- Gefühle, die diffus waren, werden greifbar.
- Erinnerungen bekommen einen Platz.
- Fragen finden Antworten.
Schreiben befreit
Schreiben wirkt wie ein innerer Frühjahrsputz. Den Frühlingsputz in deiner guten Stube kennst du ja:
Da wird gewischt, gereinigt, der Teppich ausgeklopft, die Fenster geputzt, Altes entsorgt und frischer Frühlingsduft zieht ein.
- öffnest dein Herzensfenster und entstaubst deine Herzensstube.
- findest alte Geschichten, die du unter den Teppich gekehrt hattest,
- entdeckst alte Bilder und Erinnerungen,
- stösst auf Unerledigtes und Unausgesprochenes.
Du schreibst dir quasi den Frühling ins Herz, indem du Raum schaffst für neue Gedanken und Gefühle.
Wie wäre es, schreibend deine Herzensstube von altem Ballast zu befreien?
Schreiben ordnet das Gedankenchaos
Kreisende Gedanken wirken überwältigend und sind oft nicht greifbar. Sobald sie auf dem Papier stehen, verlieren sie einen Teil ihrer Macht. Das Blatt wird zu einem sicheren Ort, an dem alles gesagt werden darf. Und das wirkt sehr befreiend.
Gefühle bekommen eine Stimme
Manche Gefühle sind schwer auszusprechen. Schreiben ermöglicht eine ehrliche Begegnung mit sich selbst – ohne Bewertung, ohne Publikum.
Das Papier hört zu wie eine gute Freundin und bewertet nicht.
Das Ungesagte und Verschwiegene fliesst aus dir heraus
- Geschichten, die du niemandem erzählt hast, weil sie so persönlich sind,
werden lebendig. - Begegnungen, über die du dich vielleicht schämst oder schuldig fühlst, werden verarbeitet.
- Unausgesprochene Geheimnisse finden einen sicheren Raum.
Nicht, weil das Leben plötzlich einfacher wird, sondern weil das Herz wieder Raum zum Atmen bekommt. Und manchmal sind meine Teilnehmenden so begeistert, dass sie gerne und freiwillig ihre Texte vorlesen. Einfach tief berührt von ihren eigenen Antworten.
Heilsame Poesie: die Sprache meines Herzens
Meine heilsame Poesie entsteht beim tiefen Eintauchen in meine eigene Erlebniswelt. Sie spricht oft in Bildern und erlaubt mir, Dinge auszudrücken, für die ich bisher keine Worte fand.
- Eine Türe geht auf,
- ein Knoten platzt,
- eine Idee formt sich,
- ein Gedanke zeigt sich.
Meine Gedichte sind sanft und manchmal bissig,
manchmal ganz und manchmal rissig,
manche trösten, lassen hoffen,
manche lassen Themen offen,
manche wollen aufrütteln,
und deine Gedanken durchschütteln,
dich inspirieren nach innen zu lauschen,
aufzuhören Geschichten aufzubauschen,
sie wollen dir zeigen, du bist gut, wie du bist,
weil das eine lichtvolle Botschaft ist.
Sie erinnern dich in schwierigen Zeiten daran,
dass etwas Kostbares in dir lebt:
Dein eigenes Licht.
Eine kleine Schreibübung zum Welttag der Poesie
Wenn du möchtest, nimm dir heute einen Moment Zeit.
Ein Blatt Papier. Einen Stift. Und ein paar ruhige Minuten.
Nimm zwei, drei tiefe Atemnzüge und schreibe drei Sätze:
- Ein Satz über etwas, das dein Herz gerade bewegt.
- Ein Satz über etwas, das du loslassen möchtest.
- Ein Satz über etwas, das in deinem Leben wachsen darf.
Schreibe, ohne nachzudenken. Dein Herz weiss längst, was es dir sagen will.
#heilsamepoesie: meine Wahrheit
Unsere Welt ist voller Worte. Schnelle und harte Worte. Worte voller Schuld und Leid.
Worte, die richtig oder falsch informieren und oft nicht berühren.
Schreiben und heilen in meiner Schreibwerkstatt
Genau dafür öffne ich in meinen Schreibwerkstätten einen geschützten Raum.
Einen Raum, in dem Worte nicht bewertet werden und Schreiben nicht perfekt sein muss.
Einen Ort, wo Menschen sich selbst und anderen begegnen.
In meinen Schreib-Workshops öffne ich den Raum für deine Wahrheit verbinde ich
- kreative Schreibimpulse,
- Journaling-Methoden,
- kleine Meditationen und poetische Impulse
- und den Austausch in einer achtsamen Runde.
Viele Teilnehmende sagen nach einer Schreibwerkstatt:
„Ich bin überrascht, wie viel ich geschrieben habe und welche Worte da in mir waren.“
Genau darin liegt die Essenz des Schreibens: Wir entdecken, was längst in uns lebt.
In meinen Schreibwerkstätten erlebe ich immer wieder, wie Menschen beim Schreiben Zugang zu einer tieferen Ebene ihres Erlebens finden.
Ein Satz entsteht. Dann noch einer. Und plötzlich beginnt etwas in ihnen, sich zu bewegen.
Vielleicht ist genau das die besondere Kraft der Poesie:
Sie bringt uns zurück zu dem Ort, an dem wir uns selbst wieder begegnen.
Ein Geschenk zum Welttag der Poesie
In meiner Schreibwerkstatt findest du genau diesen kostbaren Ort, wo du nach meiner Anleitung den Stift in die Hand nimmst und einfach schreibst.
Nicht für die Welt, sondern für dich selbst. Dann beginnt Heilung im Stillen mit einer Feder, einem Blatt Papier und dem Mut, dem eigenen Herzen zuzuhören.
Ich lade dich herzlich ein,
am Samstag, 21. März 2026
von 10.30 bis 12.00 Uhr
zu meiner kostenfreien Online-Schreibwerkstatt
„Was ich dir noch sagen wollte“
Antworte auf diesen Blogartikel mit dem Stichwort „Welttag der Poesie“
und du erhältst den Zoom-Link.
Ich freue mich auf dich